Eröffnung am Freitag, 17. Sept. von 18-22 Uhr

Einführung von Dr. Kirsten Claudia Voigt

Ausstellung vom 17. September - 18. Oktober 2010

Mi-Fr 11-13 Uhr und 16-19 Uhr, Sa 11-16 Uhr u.n.V.

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Harald Sieling - Malerei/Collagen

Harald Sieling arrangiert Begegnungen auf Papier mittels Form und Farbe. Seine Kunst drückt sich in einer abstrakten Formensprache aus, die als Mittel bereits benutze Materialien mit einbezieht. Das eigentliche Arbeitsmaterial des Künstlers ist Papier. In seinen Collagen arbeitet Sieling Fundstücke und präparierte Entdeckungen aus seinen bereits zurückliegenden, oftmals verworfenen, Arbeitsprozessen ein. Der Entstehungsprozess des Kunstwerkes soll sichtbar sein. Dabei spielen die farblichen und strukturellen Eigenschaften des Materials für Sieling eine bedeutende Rolle. Gerade der Gegensatz zwischen der spontanen, im höchsten Maße individuellen Malerei und dem aufgebrachten Papier, deren nuancenreiche Feinheit ein Gegengewicht markiert, macht den Reiz seiner Kunstwerke aus. Die Galerie Knecht und Burster zeigt eine Auswahl neuerer Arbeiten von Harald Sieling aus den letzten Jahren. Harald Sieling hat bei Prof. Herbert Kitzel an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe studiert und war Meisterschüler von Prof. Rainer Küchenmeister. zur Vita

 

 

 

Armin Göhringer - Holzskulpturen  Bilder

Die Skulpturen von Armin Göhringer breiten sich im Raum aus und streben als Stele in die Höhe. Seine Materialien sind Stahl, Papier und Holz, jedoch hat sich der Künstler am ehesten der bildnerischen Auseinandersetzung mit dem Holz verschrieben, denn es entspricht seiner Person am meisten. Armin Göhringer schafft Skulpturen als eine Art Selbstporträts, die sein Inneres wiederspiegeln. Sein Arbeitsmittel ist die Kettensäge, deren Spuren bei seinen Werken zu sehen sind. Dabei berücksichtigt er in den Werken die natürliche Form des Wachstums ebenso wie die Veränderungen des Materials. Seine intensive Bearbeitung geben den Werken präzise Formen und eine Leichtigkeit. Man kann durch sie hindurchschauen, wie durch ein gotisches Fenster. In den neuen Arbeiten integriert Göhringer oftmals den Sockel als Teil der Skulptur. Die Arbeiten erhalten somit eine Bodenhaftung ohne ihre Transparenz und natürliche Freiheit zu verlieren. In seinen zugleich massiv-schweren und filigran-leichten Arbeiten setzt sich der Künstler mit der kritischen Masse und Kraft des Holzes intensiv auseinander. Armin Göhringer hat an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach am Main studiert. zur Vita

 

 

 

 

galerie alfred knecht